Home Feng Shui im Westen

Feng Shui im Westen

Eine Anwendung von Feng Shui eng nach den klassischen chinesischen Prinizipien in unserer westlichen Welt gestaltet sich schwierig. Auch in Zeiten in denen Kulturen sich verstärkt annähern und  verschmelzen, müssen wir berücksichtigen, dass in Asien ein stellenweise stark von der westlichen Kultur abweichendes Weltbild vorherrscht. Ähnlich wie die jahrhundertealte Yoga Lehre Indiens unterliegt auch der klassische chinesische Feng Shui im Westen einem Prozess der Adapatation, bei dem sich kulturübergreifende Elemente verstärkt herauskristallisieren. Übersetzt in westliches Denken lässt sich das etwa so zusammenfasen: Ein harmonisch gestalteter Wohnraum beeinflusst den Menschen in seinen Emotionen und Gedanken, die sich wiederum auf sein Handeln niederschlagen. Die daraus resultierende positiven Einstellung, die der Mensch aussendet, kehrt letzendlich wieder zu ihm zurück. Er verbessert so nicht nur seine Lebensqualität, sondern sorgt zudem auch für ein Gleichgewicht zwischen seinem Körper und der Umgebung.

Westlicher Feng Shui, auch Neo-Feng-Shui genannt, widmet sich vorrangig der Harmonisierung von Wohnräumen, während in China Feng Shui schon bei der Hausplanung damit beginnt. Bei uns ist dies allenfalls möglich, wenn man neu baut und das Glück hat, ein den Prinzipien des Feng Shui entsprechendes Grundstück zu finden. In der Mehrzahl beziehen wir jedoch bereits existierende Wohnungen oder Häuser, die nach anderen Planungeskriterien entstanden sind. Im Gegensatz zum traditionellen, klassischen Feng Shui verwendet Neo-Feng-Shui zahlreiche Hilfsmittel, wie Windspiele, Düfte und Kristalle und setzt Schwerpunkte bei der farblichen Ausgestaltung von Räumen. Auch bei der Gartengestaltung spielt Neo-Feng-Shui eine immer bedeutendere Rolle.

 
Symbol