Als Feng Shui Experte arbeitet man in der Regel selbstständig und wird von Kunden direkt beauftragt. Feng Shui Beraster oder Beraterinnen nehmen Wohnumgebungen in Augenschein und korrigieren die Einrichtung entsprechend der Maßgaben des Feng Shui. Die Kunden wenden sich an einen Feng Shui Experten oft auch dann, wenn keine konkreten Probleme vorliegen, sondern vielmehr um ungünstigen Allgemeinzuständen vorzubeugen, die sich auf das allgemeine Wohlbefinden oder die köperliche und geistige Gesundheit auswirken können. Feng Shui BeraterInnnen geben Rat und Hinweise dafür, was in Bezug auf die Baubiologie zu beachten ist, wie ein Garten am besten gestaltet werden sollte und wie ein Zimmer ideal eingerichtet ist, damit die positive Energie im Fluss ist.
Wer sich als Feng Shui Berater ausbilden lassen möchte, sollte eine fundierte Ausbildung in Angriff nehmen. Dabei werden die nötigen Kenntnisse vermittelt und so die späteren Berufschancen deutlich erhöht. Eine Ausbildungsmöglichkeit besteht beispielsweise an der Feng Shui Schule in Berlin. In Ahrensburg gibt es die Internationale Feng Shui Akademie und in München die Xuan Kong Academy. Dies sind nur wenige Beispiele für viele hochwertige Schulen, die vom Berufsverband für Feng Shui und Geomantie anerkannt sind. Alternativ kann Feng Shui auch an einer Fernakademie studiert werden - hier gibt es schulinterne Zeugnisse, die auf dem weiteren Berufsweg hilfreich sind.
Eine Feng Shui Ausbildung ist auch berufsbegleitend oder im Rahmen einer Weiterbildung möglich. Thematisch nahestehende Berufsgruppen wie Architekten können laut einem Urteil des Finanzgerichts Rheinland-Pfalz (2 K 2993/00) zudem Kosten für eine Weiterbildung als Werbeausgaben unbeschränkt geltend machen. Für Selbstständige besteht grundsätzlich die Möglichkeit, die Kosten einer Ausbildung als Investitionen nachträglich steuerlich geltend zu machen, auch wenn die Tätigkeit erst nach der Ausbildung vor beginnt. Allerdings legen Finanzämter diese Sachverhalte unterschiedlich aus, weswegen in jedem Fall ein kompetenter Steuerberater konsultiert werden sollte. Zudem sind gesetzliche und steuerliche Regelungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind unterschiedlich. Wer also plant, als deutscher Feng Shui Berater in der Schweiz tätig zu sein, sollte sich auch mit dem Thema Steuern Schweiz beschäftigt haben. Im Zweifel sollte auch hier ein Fachmann zu Rate gezogen werden. Klar muss auch sein, dass eine Feng Shui Beratung als Dienstleistung nur schwer steuerlich absetzbar ist. Möglichkeiten hierzu bestehen einzig bei der Vorlage eines ärtzlichen Gutachtens im Fall von gesundheitlichen Schäden durch Elektrosmog.
Die meisten Feng Shui BeraterInnen werden selbstständig tätig sein. Nur wenige schließen sich einer Gemeinschaft an und kooperieren mit anderen Feng Shui Beratern. Wichtig ist die regelmäßige Weiterbildung und die Teilnahme an Konferenzen und Messen. Für die nötigen finanziellen Mittel bei der Gründung der Selbstständigkeit kann eventuell ein Gründungsdarlehen in Anspruch genommen werden, wofür die KfW am ehesten in Frage kommt. Der Businessplan muss dafür allerdings gut ausgearbeitet sein, weil Banken seltenen Geschäftsideen immer noch ein wenig skeptisch gegenüber stehen
Feng Shui als Beruf